H O L E S O V
Eine bescheidene Stadt mit großartiger jüdischen Vergangenheit.
früher

heute
Die jüdische Besiedlung beginnt wahrscheinlich nach 1454, die meisten kamen aus dem nahen Olomouc. Im XVIII. und XIX. Jhrt. lebete in der Stadt eine wichtige, große Gemeide. Ihre Rabbiner übten einen großen Einfluss auf das jjüdische Leben in ganz Mähren aus. Zu de wichtigsten gehörte der Rebbe genannt "Schach". Nach ihm ist auch die kleine erhaltene Synagoge benannt.
Die "Schachsynagoge" - im Renaissancestil an der Stelle der ursprünglichen Holzsynagoge erbaut. 1737, nach einer Feuerinbrust, renoviert und ihr Inneres mit prächtigen farbigen Motiven geschmückt. Als im XVIII. Jhrt. die Gemeinde ein größeres Bethaus bauen durfte, verlor die alte Synagoge ihre Bedeutung. Das Gebäude blieb so in ihrem ursprünglichen Zustand bis heute.1960 folgte eine ründliche Renovierung und das unscheinbare Haus entpuppte sich als ein wahres Juwel der osteuropäischen, "polnischen" synagogalen Baukunst. Die farbige Innendekoration ist eine weltweite Rarität.
Der Studiensaal - eine seltene historische Rarität.
In den letzten Jahren wurde der ehemalige Studienraum im obersten Stockwerk restauriert. Der Raum mit seiner buntbemalten Holzdecke wirkt so authentisch, als wenn sich noch gestern die Talmudstudenten über die dicken Folianten gebeugt hätten.